Einsatz von Künstlicher Intelligenz wie Seedy in der Logopädie: Revolutionäre Unterstützung in Therapieplanung, Praxismanagement und mehr

Lisa Holtmeier • 21. Oktober 2024

Die Logopädie steht heutzutage vor zahlreichen Herausforderungen: steigender Dokumentationsaufwand, vielfältige Therapieanforderungen und administrative Aufgaben, die Zeit und Ressourcen binden. Eine innovative Lösung, um diesen Herausforderungen effizienter zu begegnen, ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Tools wie "Seedy" bieten umfangreiche Unterstützung für Logopäden und Logopädinnen und ermöglichen es, den Arbeitsalltag besser zu strukturieren und die Qualität der Therapie zu optimieren. In diesem Blogbeitrag zeigen wir, wie Seedy in verschiedenen Bereichen der Logopädie eingesetzt werden kann – von der Therapieplanung über die Dokumentation bis hin zum Praxismanagement.


1. Dokumentation und ICF

Die Dokumentation ist ein zentraler Bestandteil der Logopädie, insbesondere in Bezug auf die Einhaltung der internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Seedy kann hier helfen, indem es automatisierte Vorschläge für die Erfassung von Therapiefortschritten anhand der ICF-Kriterien generiert. So können Logopäd*innen schneller und präziser arbeiten, ohne Zeit für das manuelle Ausfüllen von Dokumenten zu verlieren.


2. Therapieplanung

Ein weiterer entscheidender Bereich, in dem KI wie Seedy unterstützt, ist die Therapieplanung. Logopäd*innen können durch die Eingabe von Diagnosedaten und Zielen automatisierte Vorschläge für Therapieansätze erhalten. Seedy greift auf umfangreiche Datenbanken zu und kann auf Basis wissenschaftlicher Studien oder bewährter Praxisvorschläge geeignete Therapiemethoden für Patient*innen empfehlen.


3. Inspiration für Übungen

Neben der Planung kann Seedy auch bei der Auswahl und Gestaltung von Übungen inspirieren. Wenn ein Logopäde beispielsweise auf der Suche nach neuen Wortpaaren oder Sprachübungen ist, kann Seedy automatisch passende Übungen für unterschiedliche Sprachstörungen generieren. Dies spart nicht nur Zeit, sondern erhöht auch die Vielfalt und Qualität der eingesetzten Materialien.


4. Erstellen von Arbeitsblättern

Mithilfe von KI kann die Erstellung von Arbeitsblättern für die Patient*innen, z.B. mit individuell angepassten Wortpaaren, erheblich erleichtert werden. Seedy kann auf die Bedürfnisse des jeweiligen Patient*innen abgestimmte Materialien erstellen, die dann einfach ausgedruckt und in der Therapie genutzt werden können.


5. Schreiben von Therapieberichten

Das Schreiben von Therapieberichten erfordert häufig viel Zeit und Aufmerksamkeit. Hier zeigt Seedy ebenfalls seine Stärken: Die KI kann nach Eingabe von Dokumentationen automatisch Therapieberichte erstellen, die den Anforderungen von Krankenkassen und Dokumentationsrichtlinien entsprechen. Dies ermöglicht es den Therapeut*innen, sich auf den eigentlichen Kern der Arbeit – die Therapie – zu konzentrieren.


6. Praxismanagement

Auch im Praxismanagement kann Seedy eine große Entlastung bieten. So kann die KI beispielsweise beim Onboarding und Offboarding von Mitarbeitenden unterstützen, indem sie automatisierte Checklisten und Arbeitsabläufe erstellt.


7. Beantwortung von Mails und Elternbriefen

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit für Seedy ist das Beantworten von E-Mails und das Schreiben von Elternbriefen. In der Logopädie spielt die Aufklärung der Eltern eine wichtige Rolle, und Seedy kann maßgeschneiderte Briefe erstellen, die über den Therapieverlauf und mögliche Übungen für Zuhause informieren. Auch bei allgemeinen Anfragen kann die KI Vorlagen bereitstellen, die Zeit sparen und eine konsistente Kommunikation gewährleisten.


8. Brainstorming für Selbstzahler- und Gruppenangebote

Die Entwicklung neuer Angebote für Selbstzahler oder die Organisation von Gruppenangeboten kann durch die Unterstützung von Seedy effizienter gestaltet werden. Seedy kann beim Brainstorming helfen, indem es basierend auf bestehenden Daten und Trends neue Ideen vorschlägt, die für die Praxis gewinnbringend sein könnten.


9. Schreiben von Social-Media-Beiträgen

Um eine moderne und erfolgreiche Logopädiepraxis zu betreiben, ist auch das Marketing nicht zu vernachlässigen. Seedy kann Texte für Social-Media-Beiträge vorschlagen, die Patienten und Interessenten ansprechen. Ob informative Posts zu bestimmten Sprachstörungen oder motivierende Erfolgsgeschichten – Seedy kann den Logopäd*innen helfen, ihre Reichweite in den sozialen Netzwerken zu vergrößern.


10. Gesprächsvorbereitungen (z.B. Eltern- und Mitarbeitergespräche)

Ob Eltern- oder Mitarbeitendengespräche, eine gute Vorbereitung ist unerlässlich. Hier kann Seedy Vorlagen für Gesprächsleitfäden und wichtige Punkte erstellen, die während der Gespräche angesprochen werden sollten. So wird sichergestellt, dass keine wichtigen Informationen vergessen werden und die Gespräche strukturiert und effizient verlaufen.


Fazit: Seedy als wertvolle Unterstützung in der Logopädie

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz wie Seedy kann den Arbeitsalltag von Logopäden erheblich erleichtern. Von der Therapieplanung und Dokumentation bis hin zum Praxismanagement und der Patientenkommunikation – Seedy bietet zahlreiche innovative Funktionen, die helfen, Zeit zu sparen, die Qualität der Therapie zu erhöhen und organisatorische Aufgaben effizienter zu gestalten. So bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: die Arbeit mit den Patienten.

Durch die Integration von KI in die logopädische Praxis wird nicht nur der Alltag optimiert, sondern auch die Zukunft der Logopädie maßgeblich beeinflusst.

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von Lisa Holtmeier 3. Juli 2026
Viele Menschen haben gute Argumente. Trotzdem überzeugen sie andere nicht. Warum? Weil Überzeugungskraft nicht nur davon abhängt, was wir sagen, sondern auch davon, wie wir ein Gespräch beginnen. Wer direkt widerspricht oder mit Gegenargumenten startet, erzeugt häufig Widerstand. Wer hingegen eine Gesprächsatmosphäre schafft, in der sich Menschen gehört und respektiert fühlen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Argumente überhaupt aufgenommen werden. Was macht eine gute Argumentation aus? Viele denken bei Argumentation an Fakten, Zahlen und logische Schlussfolgerungen. Diese Elemente sind wichtig. Doch erfolgreiche Kommunikation besteht aus mehr als sachlichen Argumenten. Eine gute Argumentation zeichnet sich dadurch aus, dass sie: respektvoll formuliert ist neugierig statt belehrend wirkt unterschiedliche Perspektiven zulässt Verständnis signalisiert zum Nachdenken einlädt Warum Menschen auf Argumente oft mit Widerstand reagieren Sobald Menschen das Gefühl haben, ihre Meinung werde angegriffen, schalten sie häufig in einen Verteidigungsmodus. Dann geht es nicht mehr um die Sache. Es geht darum, die eigene Position zu schützen. Deshalb ist die Einleitung einer Argumentation oft wichtiger als das Argument selbst. 5 Formulierungen für bessere Argumentationen 1. „Ich habe noch eine andere Perspektive auf das Thema. Ist es okay für dich, wenn ich meinen Gedanken dazu teile?“ Dieser Satz schafft Zustimmung, bevor das eigentliche Argument beginnt. 2. „Ich verstehe deinen Punkt. Gleichzeitig frage ich mich, ob ...“ Eine wertschätzende Möglichkeit, eine andere Sichtweise einzubringen. 3. „Vielleicht übersehe ich etwas. Gleichzeitig nehme ich es so wahr ...“ Diese Formulierung wirkt offen und selbstreflektiert. 4. „Mich würde interessieren, wie du diesen Aspekt siehst ...“ Menschen hören besser zu, wenn sie selbst beteiligt werden. 5. „Eine Sache beschäftigt mich dabei noch ...“ Ein sanfter Einstieg, der Neugier weckt statt Widerstand auszulösen. Die Bedeutung von Neugier in Gesprächen Wer überzeugen möchte, sollte nicht nur reden. Er sollte auch zuhören. Deshalb gehören gute Fragen zu den wichtigsten Werkzeugen erfolgreicher Kommunikation. Zum Beispiel: Was ist dir daran besonders wichtig? Wie bist du zu dieser Meinung gekommen? Welche Erfahrungen spielen dabei eine Rolle? Was wäre aus deiner Sicht die beste Lösung? Die stärksten Argumente entstehen in Verbindung Menschen ändern ihre Meinung selten, weil sie sich unterlegen fühlen. Sie öffnen sich für neue Gedanken häufig erst dann, wenn sie sich verstanden fühlen. Deshalb geht es bei guter Gesprächsführung nicht darum, Diskussionen zu gewinnen. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven nebeneinander existieren dürfen. Fazit Eine gute Argumentation beginnt nicht mit dem stärksten Argument. Sie beginnt mit Respekt, Interesse und echter Gesprächsbereitschaft. Wer Menschen verstehen möchte, bevor er sie überzeugen will, schafft die Grundlage für konstruktive Gespräche, bessere Beziehungen und nachhaltige Verständigung. Denn oft überzeugt nicht das bessere Argument. Sondern die bessere Art, es einzuleiten.
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Warum manche Sätze sofort Widerstand auslösen „Du machst das jedes Mal falsch.“ „Das ergibt doch gar keinen Sinn.“ „So kannst du das nicht machen.“ Solche Sätze hören wir täglich in Unternehmen, Praxen, Teams und Familien. Die Absicht dahinter ist meist nachvollziehbar: Jemand möchte auf ein Problem aufmerksam machen oder eine Verbesserung anstoßen. Trotzdem führen diese Formulierungen oft zu Rechtfertigungen, Rückzug oder Konflikten. Warum? Weil Menschen nicht nur auf Inhalte reagieren. Sie reagieren auch auf die Art, wie etwas gesagt wird. Die Psychologie hinter Widerstand Sobald wir uns angegriffen oder bewertet fühlen, schaltet unser Gehirn in einen Schutzmodus. Statt offen zuzuhören, beschäftigen wir uns mit Fragen wie: Warum greift mich die Person an? Wie kann ich mich verteidigen? Warum versteht sie mich nicht? Dadurch geht die eigentliche Botschaft verloren. 1. Statt: „Nee, das stimmt so nicht.“ Besser: „Ich habe es anders verstanden. Lass uns nochmal zusammen draufschauen.“ Diese Formulierung schafft Raum für unterschiedliche Perspektiven. 2. Statt: „Du machst das jedes Mal falsch.“ Besser: „Ich merke, dass sich das wiederholt. Wie können wir das lösen?“ Der Fokus liegt auf der Situation statt auf der Person. 3. Statt: „So kannst du das nicht machen.“ Besser: „Ich sehe dabei folgende Herausforderung ...“ Menschen nehmen Herausforderungen meist leichter an als Verbote. 4. Statt: „Das ergibt doch gar keinen Sinn.“ Besser: „Kannst du mich durch deinen Gedankengang führen?“ Neugier erzeugt Verständnis. Bewertungen erzeugen Widerstand. 5. Statt: „Also, das war echt nicht gut.“ Besser: „Für die Zukunft wünsche ich mir, dass ...“ Entwicklungsorientiertes Feedback blickt nach vorn statt zurück. Warum gesunde Kommunikation Konflikte reduziert Gesunde Kommunikation bedeutet nicht, Kritik zu vermeiden. Im Gegenteil. Probleme dürfen und sollten angesprochen werden. Der Unterschied liegt darin, ob wir Menschen beschuldigen oder zur Lösung einladen. Wer beobachtet statt bewertet, nachfragt statt urteilt und Entwicklung statt Schuld in den Mittelpunkt stellt, schafft die Grundlage für echte Veränderung. Fazit Die meisten Konflikte entstehen nicht durch das Thema selbst. Sie entstehen durch die Art, wie darüber gesprochen wird. Wenn wir lernen, Feedback klar und respektvoll zu formulieren, entstehen weniger Abwehr, mehr Verständnis und bessere Lösungen. Und genau das ist das Ziel gesunder Kommunikation: Klarheit ohne Verletzung. Entwicklung ohne Abwertung. Führung mit Haltung.
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Warum gutes Feedback oft schon an den ersten Worten scheitert „Ich will nicht zu pingelig sein, aber ...“ Kennst du solche Formulierungen? Viele Menschen entschuldigen ihr Feedback, bevor sie es überhaupt ausgesprochen haben. Besonders Führungskräfte, Praxisinhaber*innen und Menschen, die niemanden verletzen möchten, nutzen solche Einleitungen regelmäßig. Das Problem: Wer sein Feedback vorab abschwächt, signalisiert unbewusst Unsicherheit. Dabei ist konstruktives Feedback eine der wichtigsten Grundlagen für gesunde Kommunikation, gute Zusammenarbeit und persönliches Wachstum. Warum wir Feedback oft abschwächen Die meisten Menschen haben nicht gelernt, Feedback klar und wertschätzend zu formulieren. Stattdessen versuchen sie häufig: Konflikte zu vermeiden Ablehnung zu verhindern besonders freundlich zu wirken niemanden zu verletzen Das führt dazu, dass wichtige Botschaften unnötig abgeschwächt werden. 1. Statt: „Ich will nicht zu pingelig sein, aber ...“ Besser: „Mir ist ein Detail aufgefallen, das ich gern mit dir besprechen möchte.“ Diese Formulierung wirkt klar, respektvoll und professionell. 2. Statt: „Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber ...“ Besser: „Ich möchte etwas ansprechen, das mir aufgefallen ist.“ Wer ankündigt, dass etwas „nicht böse gemeint“ ist, erzeugt häufig genau die gegenteilige Erwartung. 3. Statt: „Ich hoffe, es ist okay, wenn ich das so offen anspreche ...“ Besser: „Ich möchte etwas offen ansprechen.“ Offene Kommunikation braucht keine Entschuldigung. 4. Statt: „Ich finde soweit alles gut, aber ...“ Besser: „Besonders gelungen finde ich XY. Gleichzeitig habe ich noch einen Gedanken zu ...“ Das Wort „aber“ löscht oft alles, was davor gesagt wurde. Deshalb ist es sinnvoll, Anerkennung und Entwicklungsideen bewusst nebeneinander stehen zu lassen. 5. Statt: „Das ist echt nicht schlecht.“ Besser: „Das ist richtig gelungen.“ Menschen profitieren von konkretem und eindeutigem Lob. Gute Feedbackgespräche beginnen mit klarer Sprache Gesunde Kommunikation bedeutet nicht, alles weichzuspülen. Gesunde Kommunikation bedeutet, Dinge klar anzusprechen, ohne andere abzuwerten oder die eigene Botschaft kleinzumachen. Denn oft entscheidet nicht der Inhalt darüber, wie Feedback ankommt. Sondern die ersten Worte. Fazit Wer Feedback geben möchte, muss sich dafür nicht entschuldigen. Je klarer und wertschätzender wir kommunizieren, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass unser Gegenüber zuhören, verstehen und sich weiterentwickeln kann. Gutes Feedback beginnt häufig mit einer kleinen Veränderung der Wortwahl – und genau diese Veränderung kann einen großen Unterschied machen.
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